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19.10.2019
11:21:31
 

Fahrtechnik Special: Kurventechnik

Turn-Technik – Schleifspuren im Oberschenkel erspart man sich mit der richtigen Turn-Technik. Stefan Herrmann hat den Dreh raus. Er zeigt die sportliche Variante.



In die Kurve drehen: Die Drehung von Kopf, Schulter und Hüfte gibt die Fahrtrichtung vor.

Druck machen: Auf dem äußeren Pedal lastet das ganze Fahrergewicht, das Knie drückt an den Rahmen – das gibt Kurvengrip.

5. Punkt: Kontakt zwischen Sattel und Oberschenkelinnenseite.

Flach legen: Das Bike wird geneigt, indem der innere Arm drückt, der äußere am Lenker zieht.


Anfahren: „Höhere Kurvengeschwindigkeit durch tieferen Schwerpunkt“ – so einfach klingt Stefan Herrmanns Erfolgsformel. Also: In Grundposition anfahren (leichte Beugung in Ellenbogen, Hüfte und Knie), Geschwindigkeit reduzieren, bevor man in die Kurve einfährt.

Linienwahl: Mit einem kurzen Blick zum Kurvenende scannt man das Gelände und legt sich einen Fahrplan zurecht. In der Regel fährt man die Kurve am äußeren Rand an, zieht zum Scheitelpunkt nach innen und lässt sich zum Ende der Kurve wieder nach außen treiben – das entspricht dem größten Kurvenradius. Nicht immer ist aber die direkte Linie auch die sichere. Oft kann man Spurrinnen als Anlieger nutzen; grobes Geröll oder tiefe Wasserrinnen sollte man dagegen umfahren.

Traktion: Äußeres Pedal nach unten und Druck aufs Pedal ausüben. Während der Kurvenfahrt zentral über dem Bike tief gehen. Blick nach vorne. Der Drehung des Kopfes folgen die äußere Schulter, die Hüfte und die Knie. Dadurch baut sich Körperspannung auf, die sich aufs Bike überträgt.

Bike flach legen: Für maximale Traktion und stabile Kurvenlage neigt man das Bike, indem man den kurveninneren Arm streckt. Der Oberkörper ist zwar nach vorne gebeugt, bleibt seitlich aber möglichst aufrecht (grüne Pfeile rechts). Damit erhält man Geschwindigkeit und Stabilität. Das äußere Knie drückt gegen das Bike – perfekter Kraftschluss. Fünfter Punkt: Der Sattel wird gegen die Oberschenkelinnenseite des kurveninneren Beines gedrückt. Das erhöht die Fahrstabilität.

Bremse lösen: In der Kurve selbst darf man nur sehr fein dosiert und gleichmäßig bremsen. Zum Kurvenende hin wird das Bike wieder aufgerichtet und die Körperdrehung wird langsam aufgelöst. Bremse lösen, sobald man die Gerade erfasst.


TOUR UND SPORT

Ganz entspannt: Wer's nicht gar so eilig hat, kann auch entspannter durch die Kurve rollen. Bei der Touren-Kurventechnik (ganz links) bleiben die Pedale waagerecht. Trotzdem drehen Kopf, Schulter und Hüfte in Kurvenrichtung. Das Bike wird geneigt, die Körperlängsachse bleibt aufrecht.

FALSCH

Rundfahrt: Wer am äußeren Rand durch die Kurve steuert, kommt schnell vom rechten Weg ab. Richtig: Kurve außen anfahren, dann zum Scheitelpunkt nach innen ziehen.
Schiss? Aus Angst hängen sich viele Biker in steilen Kurven zu weit hinter den Sattel. Folge: zu wenig Traktion am Vorderrad – das Bike lässt sich nicht mehr kontrolliert steuern.

(Fotos: Markus Greber, Wolfgang Watzke   Quelle: www.bike-magazin.de)


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