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19.10.2019
12:45:33
 

Fahrtechnik Special: Drop

Am Abgrund – Man muss nicht gleich wie Bender enden. Doch ein Absatz ist noch lange kein Grund für eine umständliche Kletterpartie. Grosse Drops erfordern dagegen viel Erfahrung.







ABSPRUNG

Take-off: Indem Sie vor dem Absprung Beine und Arme beugen, wandert der Körperschwerpunkt nach unten. Dadurch verringern Sie die Absprunghöhe (des Körperschwerpunktes).
FLUG

Touch-down: Vor der Landung fahren Sie Beine und Arme aus wie ein Flugzeug sein Fahrwerk. Damit verfügen Sie über maximalen Federweg, um die Landung abzufangen.

Klein anfangen: Wer einen Kletterkurs gemacht hat, nimmt sich auch nicht gleich die Eiger Nordwand vor. Also, zu Anfang tun es kleine Stufen, selbst an einem Randstein kann man üben. Ein hoher Drop, wie ihn Stefan Herrmann springt, setzt viel Erfahrung voraus!

Gelände sichten: Bevor Sie starten, machen Sie sich ein genaues Bild von Absprung- und Landezone: Liegen Steine im Weg, gefährden Rinnen oder Mulden eine sichere Landung? Ist die Landezone steil genug? Gibt es eine ausreichend große Auslaufzone?

Absprunghöhe minimieren: Fahren Sie ruhig und nicht zu schnell an, halten Sie den Lenker gerade. Vor dem Absprung gehen Sie tief, um in der Luft die Beine stecken zu können – dadurch minimieren Sie die Absprunghöhe.

Arme strecken: Unmittelbar bevor das Vorderrad über die Kante rollt, strecken Sie Ihre Arme. So verhindern Sie, dass das Vorderrad nach unten kippt – das darf auf keinen Fall passieren!

Zentral bleiben: Nach dem Absprung werden die Beine gestreckt. In der Flugphase halten Sie den Körperschwerpunkt zentral über dem Bike. Wenn Sie mit Flat Pedals fahren, verkeilen Sie die Füße gegen die angestellten Pedale.

Körperspannung: Aus den gestreckten Armen und Beinen heraus können Sie den Aufprall gut abfedern. Körperspannung garantiert, dass Sie im Moment des Aufprall nicht über dem Bike zusammensacken.

Auf beiden Rädern gleichzeitig landen: Idealerweise landen Sie zuerst auf dem Hinterrad, unmittelbar danach folgt das Vorderrad.


LANGSAM RANDROPPEN

1. Protektoren: Wenn beim Droppen etwas schief geht, tut es in der Regel weh. Tragen Sie Fullface-Helm, Handschuhe, Schienbeinschutz, Rücken- und Brustprotektoren.

2. Geländewahl: Achten Sie auf die Landezone. Sie muss sauber und griffig sein.

3. Langsam rantasten: Steigern Sie die Höhe langsam, beginnen Sie mit einem einfachen Randstein. Nehmen Sie sich eine neue Höhe erst vor, wenn die alte im Schlaf klappt.

4. Tagesform: Springen Sie Ihren Drop nur, wenn Sie sich gut und sicher fühlen.

5. Antizipieren: Bevor Sie springen, sollten Sie die Bewegung verinnerlicht haben (Bewegungsbild im Kopf).

6. Durchziehen: Nicht zögern und sich ander Kante anders entscheiden. Wenn das Vorderrad kippt, wird's schmerzhaft.

(Fotos: Markus Greber, Wolfgang Watzke   Quelle: www.bike-magazin.de)

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